Aktuelles Angebot

Seit neustem haben wir nun auch die Möglichkeit Sie bei uns standesamtlich trauen zu lassen! Hier erfahren Sie mehr. …

» Jetzt mehr erfahren
Übernachtungsmöglichkeiten
für Pferdefreunde und -besitzer
Reservierung unter - (02582) 277
Eine Frau und ein Mann streicheln lächelnd zwei Pferde
Eine Frau und ein Mann werden von einer lächelnden Frau begrüßt
Eine Frau und ein Mann schauen sich lächelnd am sonnigen Fenster eine Karte an
Eine Frau und ein Mann stehen lächelnd vor einem Bücherregal
Einblick in ein schönes Badezimmer
Eine Frau und ein Mann sitzen lächelnd am Frühstückstisch
Eine Frau und ein Mann werden am Frühstückstisch von einer weiteren Frau bedient
Eine Frau und ein Mann schauen sich am Fenster lächelnd gegenseitig an
Eine Frau und ein Mann beim Golfen
Eine Frau und ein Mann beim Wandern
Eine Frau und ein Mann sitzen glücklich auf einer Steinmauer
Eine Frau und ein Mann streicheln lächelnd zwei Pferde
Eine Frau und ein Mann sitzen gemeinsam an einem Tisch im Freien

Das Gut Brückhausen in Everswinkel und seine Geschichte

Bereits im Jahr 1363 wurde das Gut Brückhausen in Everswinkel, heute im Besitz der Freiherren von Twickel, urkundlich erwähnt.

Damals verkaufte Herrmann von der Berne, ein Burgmann aus Wolbeck, das Brüggemannshaus in der Angelbauerschaft an die Eheleute Elseben und Johannes Belholte sowie deren beiden Kinder.

Bedingt durch Verkauf oder Vererbung wechselten die Besitzer von Gut Brückhausen in rascher Folge, bis es 1595 in den Besitz der Familie von Höfflinger kam. Margaretha Bischoping, Erbin von Gut Brückhausen in Everswinkel, heiratete im selben Jahr den bischöflichen Landrentmeister Caspar von Höfflinger. Dieser konnte durch sein zusätzliches Einkommen den Landbesitz erweitern und das Haus 1601 umbauen. Allerdings behielt er seinen Hauptwohnsitz in Münster.

Auch sein Sohn Ernst, der von Bischof Christoph Bernhard von Galen als Bürgermeister der Stadt Münster eingesetzt wurde, vergrößerte das Besitztum durch Zukäufe, blieb aber ebenfalls in der Stadt wohnhaft. Erst Ernst Melchior verzichtete auf weitere Ämter in der Stadt und verlegte seinen Hauptwohnsitz 1670 auf das Gut Brückhausen in Everswinkel.

Die Freiherren von Twickel und das Gut Brückhausen

Im Jahr 1861 wechselten erneut die Besitzer von Gut Brückhausen in Everswinkel. Friedrich Franz Andreas von Höfflinger, verheiratet mit Anna von Wintgen, hatte keine Nachkommen, sodass die Familie mit seinem Tod am 10. Juli 1861 ausstarb. In seinem Testament setzte er den Neffen seiner Frau, August Freiherr von Twickel aus Ermelinghoff, als Erben ein.

Ein Aquarell des Haus Brückhausen

August von Twickel bewirtschaftete das Gut Brückhausen allerdings nicht selber, da er in militärische Dienste eintrat und als Junggeselle in Wien lebte.

Das Anwesen wurde zunächst von Verwandten aus der Nachbarschaft verwaltet und schließlich um 1880 an Paul Schencking aus Amelsbüren - die forstlichen Flächen ausgenommen - verpachtet.

Die Familie Schencking bewohnte Haus Brückhausen und bewirtschaftete den landwirtschaftlichen Betrieb bis 1957.

Bild einer Tür des Haus Brückhausen
Bild einer Fensterfront des Haus Brückhausen

August von Twickel vererbte Gut Brückhausen in Everswinkel seinem Großneffen 2. Grades, Christoph Bernhard von Twickel zum Ermelinghoff. Als dieser im Zweiten Weltkrieg fiel, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, ging der Besitz Brückhausen an das Stammhaus der Familie von Twickel in Havixbeck. Nach Ablauf der Verpachtung übernahm Gottfried Freiherr von Twickel die Bewirtschaftung des Gutsbetriebes. 1994 übertrug er das Gut Brückhausen in Everswinkel seinem Sohn Franz.

Gut Brückhausen in Everswinkel – Landschaft und Architektur

Die großen landwirtschaftlichen Gebäude von Gut Brückhausen in Everswinkel, die teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, zeugen von einer frühen Eigenbewirtschaftung. Aus Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1831 und 1832 ist bekannt, dass damals überwiegend Grünland bewirtschaftet wurde. Erst durch moderne technische Möglichkeiten entwickelte sich die Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten vom Grünlandbetrieb mit Pensionsvieh- und Mutterkuhhaltung über Rinder- und Schweinemast bis zum reinen Ackerbaubetrieb.

Bild eines Windrads des Haus Brückhausen

Das Haus Brückhausen war ursprünglich ein Zwei-Raum-Haus auf einer Zwei-Insel-Anlage. Große Umbauten erfolgten 1601 unter Caspar und 1728 unter Ernst-Melchior und Höfflinger.

An den vermauerten Fensterbögen und eingefügten Halbgeschossen können weitere Umbauten in verschiedenen Epochen bis heute erkannt werden. Das zweigeschossige Haus von Gut Brückhausen in Everswinkel besteht im unteren Teil aus Bruch- und Backstein, das obere Geschoss ist wie das Innere als Fachwerk errichtet. Die Sandsteinlaibungen der Fenster geben dem Haus in Kombination mit dem roten Backstein das typische Bild eines westfälischen Herrenhauses.

Der Eingang ist ebenfalls durch eine breite Sandsteinlaibung mit interessanter Ornamentik hervorgehoben. Charakteristisch sind die hohen Giebel mit Friststufen, die auf der Nordseite mit Halbkreisaufsätzen und auf der Südseite mit Dreieckaufsätzen verziert sind.

Lassen Sie sich von Gut Brückhausen in Everswinkeln auf eine Reise in die faszinierende Vergangenheit des Anwesens mitnehmen. In unseren historischen Gästezimmern für gehobene Ansprüche werden Sie sich ganzheitlich wohlfühlen.